Auf der Unterseite des Ben NanoNote existieren GND-, TXD- und RXD- Pins, die für eine serielle Konsole zum Gerät genutzt werden können.
Um eine Ausgabe zu erhalten, benötigt man einen TTL <-> RS232 Adapter(wie dieser bspw. FTDI TTL-232R-3V3 USB-auf-TTL Kabel). Diese Version verwendet FTDI's USB zu TTL Serielles Adapterkabel deren I/O-Pins mit 3.3V arbeiten. Das bedeutet, auch das Ben NanoNote arbeitet mit 3.3V. Verwende auf keinen Fall 5.V Adapter.
[edit] Pinbelegungen
Serielle Konsole ist verbunden mit dem FTDI TTL-232R-3V3 USB-zu-TTL Kabel.
Gekappte Serielle Konsole. Die dünnen Drähte finden leicht Platz unterhalb der Batterie.
Siehe hier.
Wenn du wissen möchtest, wie du diese Drähte an den Pins lötest, findest du hier (here) weitere Informationen.
[edit] Verbindungen
- Verbinde GND mit GND vom NanoNote mittels TTL-Zu-RS232 Wandler.
- Verbinde TXD mit RXD vom NanoNote via TTL-Zu-RS232 Wandler.
- Verbinde RXD mit TXD vom NanoNote über den TTL-Zu-RS232 Wandler.
[edit] Software
- Die Standard-Einstellungen sind 57600 (Baudrate), 8n1, kein Hardware oder Software Verbindungskontrolle.
- Man kann jedwedige Terminalemulation verwenden auf der PC-Side, wie bspw. Minicom. Verwende Minicom mit folgenden Einstellungen (Konfigurationsdatei evtl. anpassen):
$ cat /etc/minicom/minirc.qi
pu port /dev/ttyUSB0
pu baudrate 57600
pu rtscts No
$ minicom -o qi
[edit] Hardware Modifikation um eine "ansteckbare" Serielle Konsole zu haben
TP5 -- TXD
TP4 -- RXD
Überblick auf die Lötpunkte, zuätzlich zu dem bereits geschrieben, wurden hier auch TP4 und TP5 verlötet das um zukünftige zweite Pinpaar des seriellen Anschlusses zu verbinden. Auch eine Möglichkeit weitere Module mit Strom(3.3V) zu versorgen.
Das gleiche Bild nur mit der Angabe der Pins und Lötstellen.
Detailansicht der Lötstellen des seriellen Anschlusses.
Detailansicht der Pins der zweiten seriellen Konsole.
Detailansicht der Steckers mit 8 Pins, festgeklebt am Lautsprecher mit Epoxydharz.
Das Loch um die Leiste anzubringen, gefräst mit einem Dremel auf der gleichen Seite wie der Micro-SD-Cardreader. Etwas Plastik musste zus. dran glauben, damit es genug Platz findet unterhalb des Lautsprechers.
Auch eine Kante am Batteriefach musste "tiefergelegt" werden mit dem Dremel, damit die Kabel nicht gequetscht werden (Die Kannte am Lautsprecher).
Detailansicht der 8-Pins-Steckleiste, festgeklebt am Lautsprecher. Ich habe 8 statt 6 verwendet, um für die Zukunft noch 2 freie Pins belegen zu können bspw. für ein externes Mikrofon oder vereinfachte Bedienung des USB-Boot-Modus.
Detailansicht der Steckleiste, sitzt noch nicht perfekt und der Deckel schließt nicht ganz bündig ab.
Nun ist das Kabel mit den internen Kontakten verbunden, ohne dass das Kabel ständig heraus schauen muss.
Batterie passt und man den den Deckel befestigen ohne weitere Beeinträchtigungen.
Nach den Zerlegen und wieder zusammenbauen, hey es fährt immer noch hoch!! :)
Serielle Konsole gibt OK in Minicom aus, Ziel erreicht! :)
genutztes Bauteile:11W Lötkolben, Flutox Gel(geringe Menge benötigt und nur bei den Kabeln nicht bei der Unterlage), thermoretractile cover(?), Dremel ähnliches Gerät, Dünne Kabel (entnommen aus einen alten USB-Kabel), ein treues Multimeter(über 20 Jahre alt und läuft immer noch perfekt), ein Schwamm für die Lötrückstände, 2-Komponenten-Epoxydharz und einen Haufen Geduld mit der Plastikschale, Kabeln und Lötkolben und -zinn
Ein kurzes Video (ohne Ton), welches eine laufende serielle Konsole im Betrieb mit Minicom und dem ttl2USB Kabel zeigt.
[edit] Kleinerer Eingriff (und weniger robuster Weg)
Unter der Batterie befinden sich die Pins. Benötigt hierfür wird etwas Lötzinn um die Kontaktfläche zu vergrößern. Ich habe nicht RxD verzinnt und habe den USB-Boot-"Jumper" verwendet. Verzinne nur die Teile, die du wirklich benötigst.
Schneide ein dünnes Stück Papier zur rechten Breite zu, falte es und füge Löcher an den Stellen rechts ein. Du findest die Markierungen heraus, indem du das gefaltete Papier dagegen drückst (Abdruck zeichnet sich ab).
Nimm Aluminiumstreifen und führe sie nach draussen.
Lege das Papierkonstrukt ins NanoNote ein.
Setze die Batterie wieder ein. Das drückt das Papier auf dem Boden und stellt einen gute Verbindung her.